Stürmisch

Draußen stürmt es, ungemütliches Wetter. Zeit für etwas Besonderes, sich zu erinnern an eine meiner Lieblingsfiguren: Winnie-the-Pooh, oder einfach nur Pu der Bär. Viel mehr als ein Kinderbuch, erfunden von dem englischen Schriftsteller Alan Alexander Milne und auf das Beste ins Deutsche mehr als übersetzt von Harry Rowohlt.

Pu lebt gemeinsam mit seinen Freunden im Hundertsechzig-Morgen-Wald, und wenn er nicht gerade summt oder brummt oder singt oder dichtet (oder alles zusammen), denkt Pu allzu gern an Honig; seine Vorräte an Honig sind nach dem Gedanken daran freilich meist um einige Töpfe geschrumpft. Pus Freunde, das sind Kaninchen, das für alles und jedes einen schlauen Plan austüfteln kann, Ferkel, das Pus allerbester Freund ist und gerne tapfer wäre, I-Ah, der immerzu schlechte Laune hat, sich aber eigentlich nicht beklagen will, Eule, die nur zu gern Rissssolutzzjohnen verkündet, Känga, die ständig in Sorge um Klein Ruh ist, Klein Ruh, die Känga ständig Sorge bereitet, Tieger, der in seiner ungestümen Art und Weise behauptet, fliegen und schwimmen zu können, und natürlich Christopher Robin, der stets ein wachsames Auge auf seine Schützlinge hat.

Obwohl Pu als „Bär von geringem Verstand“ gilt stecken er, seine Kumpels und seine Geschichten voller Lebensfreude, Humor und Weisheit. Wie sagt Pu? „Ein Gedicht und ein Gesumm sind keine Sachen, die man so einfach packen kann, nein, man wird von ihnen gepackt und alles, was man tun kann, ist, dorthin zu gehen, wo sie einen finden können.“ Kleine Dinge können große Wirkungen haben, minimale Veränderungen in den Ausgangsbedingungen können sich in komplexen Umfeldern zu großen Wirkungen aufschaukeln, darüber denke ich gerade nach. Das Leben und das aktuelle Wetter haben mich obige Illustration finden lassen. Es ist mir danach, Gedanken und Bild zu teilen. Vielleicht löst das ja weitere Inspirationen aus, nicht nur bei mir.

Ich denke zum Beispiel darüber nach, gelegentlich auch an dieser Stelle einige Lehren des weisen Bären mit dem geringen Verstand zu reflektieren. Ein interessanter Gedanke, der mich zu faszinieren beginnt.

 

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