18. Februar 2026

Existenz bitte nachweisen – maximal 10 MB

Ich musste neulich beweisen, dass es mich gibt. Nicht philosophisch, sondern per Upload. Mein Leben: 18 MB. Erlaubt: 10 MB.
Eine kleine Satire über digitale Existenz, analoge Bürokratie und die Frage, wie viel Mensch in eine Datei passt.

6. Februar 2026

„Alois, sag was!“ – Ein Zwischenruf zur Rückkehr ökonomischer Vernunft

Was haben Matratzen, Generationengerechtigkeit und ein vergessenes Schlagercover gemeinsam? Hier werden die gängigen Mythen über Staatsverschuldung auseinandergenommen – mit Humor, ökonomischem Tiefgang und einem beherzten Gruß an meinen alten VWL-Professor Alois. Was als Science Slam begann, wird zur Einladung, Wirtschaft neu zu denken: Nicht als Sparkassen-Broschüre, sondern als Werkzeug für Zukunftsgestaltung. Schulden sind keine Sünde – Stillstand schon.

4. Februar 2026

„Martin, fahr den Trekker vor.“ Neues von der Landpomeranze.

Er brummt, er zieht, er rettet den Alltag: Der Trekker ist das heimliche Rückgrat des Landlebens. In dieser neuen Folge der Landpomeranzengeschichten geht es um Schneemassen, Schlittengaudi, Sommertransporte – und um die stille Sehnsucht nach einem Gefährt, das mehr kann als hupen. Eine kleine Hommage an den Diesel unter den Dorfhelden.

18. Januar 2026

Gehen. Trotz allem.

Ein Besuch der Giacometti-Ausstellung in Bremen wird zum Resonanzraum: Nicht die Werke allein berühren, sondern das, was zwischen ihnen und mir entsteht. Der Künstler als Seismograf des Daseins, die Natur als Ursprung und Maßstab – und der Mensch: gehend, trotz allem.
Ein Text über Figuren, Herkunft, Reduktion – und die Frage, was es heute heißt, aufrecht zu gehen.

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