Allgemein

Anleitung zur Landpomeranze

Seit einem Jahr lebe ich auf dem Land. Zwischen Wärmepumpe, Holzschuppen und nachbarschaftlicher Netzwerkwirtschaft habe ich gelernt: Eine zuverlässige Motorsäge ist mehr als ein Werkzeug – sie ist ein Charaktertest.

Was das mit Zusammenarbeit in Organisationen zu tun hat, warum mir keine Präsidentenpose mit Säge ins Haus kommt und weshalb Klarheit manchmal laut, stinkend und schweißtreibend ist – darüber schreibe ich in diesem Beitrag. Lesestoff für alle, die lieber arbeiten als performen – mit einem Augenzwinkern, versteht sich.

Etikette für Clara

Künstliche Intelligenz ist kein Orakel, das uns die Verantwortung abnimmt. Sie ist ein Spiegel unserer Fragen, unserer Haltung – und unserer Entscheidungen. Wer KI nutzt, um zu denken statt nur zu delegieren, gewinnt Tiefe. Wer sie als Ausrede benutzt, verliert Haltung.

Wenn der Algorithmus sich selbst füttert …

Immer mehr Inhalte im Netz stammen von Künstlicher Intelligenz – und dienen wiederum als Trainingsmaterial für eben diese Systeme. Ein geschlossener Kreislauf droht, in dem Originalität und menschliche Perspektiven verloren gehen. Wie beim Papierrecycling braucht es frische Fasern: echte Gedanken, kritische Reflexion und den Dialog zwischen Mensch und Maschine.

Als der Zeitgeist noch Hitze hatte – Erinnerungen eines Wildgebliebenen

Eine persönliche Reise durch Cordt Schnibbens „Die Lila Eule“ – und durch meine eigene Jugend voller Aufbruch, Rebellion, Träume und Zweifel.
Kein nostalgisches Zurückschauen, sondern ein Wiederentdecken: Wie viel von unserem Aufbruchsgeist lebt noch in uns?
Ein Text über Haltung, Hoffnung – und die kleine große Kunst, nicht aufzuhören zu glauben.

Der große Wurf aus kleinen Teilen

Manchmal ist der große Wurf mehr als die Summe seiner Teile. Ob Architekt oder Künstler – wer nur Zimmer oder Pinselstriche plant, verpasst das große Bild. Hier kannst Du nachlesen, warum wir in einer komplexen Welt nicht einfach Bausteine aneinanderreihen können und was es braucht, damit aus vielen kleinen Teilen ein stimmiges Ganzes wird.

Was bitte darf ich hier nicht sagen?

Meinungsfreiheit vs. Redefreiheit – Wo steht Europa? Die transatlantische Wertegemeinschaft bröckelt – und das nicht erst seit gestern. In nur 18 Minuten hat der US-Vizepräsident am Wochenende deutlich gemacht, dass Europa und die USA in zentralen demokratischen Fragen nicht mehr auf einer Linie liegen. Besonders brisant: Der Vorwurf mangelnder Meinungsfreiheit in Europa – während in den USA selbst Bücher verboten, Wissenschaftler zensiert und Journalisten ausgegrenzt werden. Doch was bedeutet Meinungsfreiheit wirklich? Warum ist sie nicht mit der schrankenlosen Redefreiheit gleichzusetzen? Und welche Lehren hat Europa aus der eigenen Geschichte gezogen?

Dieser Beitrag räumt mit Mythen auf, analysiert geopolitische Interessen und zeigt, warum gerade jetzt ein geeintes und zukunftsorientiertes Europa wichtiger denn je ist – und warum Wählen mehr ist als nur ein Kreuz auf dem Stimmzettel.

Meinung: Nie wieder ist jetzt!

Gestern Gedenken, heute politische Kurzsichtigkeit: Während wir der Opfer von Auschwitz erinnern, öffnen Teile unserer Politik aus Machtkalkül der AfD die Tür. Doch wer glaubt, man könne die politische Rechte durch Anbiederung entzaubern, begeht einen folgenschweren Irrtum. Statt Radikalisierung braucht es klare Haltung – und eine Migrationspolitik, die Realität und Verantwortung verbindet.

Anleitung zur Auslösung künstlicher Empörung

Jeder kennt das Problem, das alle ignorieren. Es steht wie ein Elefant im Raum: offensichtlich, unbequem, und kaum einer wagt sich heran. Warum? Weil echte Lösungen wehtun, Grundmauern erschüttern und keine Sympathiepunkte bringen. Doch Schweigen ist keine Option. In meinem Beitrag zeige ich, warum wir mutigere Debatten brauchen – gerade jetzt, in Wahlkampfzeiten, wo Vorschläge schnell zerredet statt diskutiert werden. Es geht um Verantwortung, Weitsicht und die Frage: Wer wirft den ersten Stein?

Die Meinung der Tafelrunde

Die Demokratie steht unter Druck. Liegt es an guten Argumenten ihrer Feinde? Oder an Versäumnisse derjenigen, die sie eigentlich schützen sollten. Hat die Baby-Boomer-Generation, die über Jahrzehnte gesellschaftliche und politische Verantwortung trägt, als Gatekeeper der Demokratie versagt? Statt offene Probleme wie demografische Herausforderungen, soziale Sicherungssysteme oder den digitalen Wandel entschieden anzugehen, werden Risiken ignoriert und notwendige Veränderungen verschleppt. Gleichzeitig vergiften ideologische Grabenkämpfe den demokratischen Diskurs. Schuldzuweisungen und Diskreditierungen verdrängen echte Lösungen, während das Vertrauen in politische Institutionen erodiert. Die Frage bleibt: Wie können wir wieder konstruktiv und zukunftsorientiert handeln, um den Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen?

Fundstück: Gemeinsam denken, wirksam verändern!

Stephanie Borgert zeigt in ihrem Buch „Gemeinsam denken – wirksam verändern“, wie nachhaltige Veränderungen in Organisationen gelingen können. Mit dem Werkzeug des organisationalen Diskurses schafft sie einen Ansatz, der tief in der Systemtheorie verwurzelt ist und dennoch praxisnah bleibt. Statt einfacher Rezepte bietet sie einen reflektierten Prozess, der durch Irritation und Reflexion neue Denkmuster und Lösungen fördert. Ein Muss für alle, die Organisationen wirklich transformieren wollen.