Impulse

Irritation oder „Sturz ins eigene Heldenbild“

Wir setzen mehr Routinen ein als wir glauben. Unbewusst verfolgen wir immer wieder bekannte und bewährte Lösungsschemata. Das bemerken wir erst, wenn etwas nicht mehr klappt. So gesehen müssten wir halt öfter mal die Selbstverständlichkeiten unterbrechen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. So denken konstruktive Irritierer.

außer man tut es

Ein besonders schönes Geschenk: Ein Video-Porträt. Das Besondere daran ist: ich bin zwar in der Hauptrolle, habe aber weder planerisch, konzeptionell oder regiemäßig irgendetwas dazu beigetragen. Es also ein Porträt, wie der Filmemacher, mein Freund Thomas Knüppel mich sieht. Also kein eitles Selbstporträt.

68er Spätlese

In der Geschichte war es immer so, dass es nach einiger Zeit zu tiefgreifenden Veränderungen kommt. Grundwerte, soziale und politische Strukturen gestalten sich in kurzer Zeit um. Die Zyklen der Veränderung scheinen kürzer zu werden. In meiner Jugendzeit meine ich einen solchen Umbruch erlebt zu haben. Heute wieder.

Die Sicht der Welt

Gute Beratung ist wie ein Besuch beim Optiker. Erst müssen wir sehen lernen. Gar nicht so einfach, denn Sichtweisen gibt es viele. Welches ist denn nun die Richtige? Wenn der Optiker mir seine eigene Brille gibt, sehr ich dann besser? Ein kleines Video zum Nachdenken über die Sicht der Welt.

Unsicherheit als Chance

Sicherheit macht süchtig. Alles versuchen wir abzusichern, auch Entscheidungen. Obwohl es ja nichts mehr zu entscheiden gibt, wenn alles sicher ist. Der Glaube an die Macht der Anhäufung von Wissen ist beherrschend. Können überlegene Technologien wirklich alles? Reicht es, nur genug Algorithmen auf ganz viel Big Data wirken lassen um herauszufinden, was in der Welt geschehen wird?

Über „Nomadische Führung“ (ab 3:09)

Ein Kinoabend mit der Kreativregion. Aber anders als sonst. Kein passives Filme anschauen, Diskussion und Debatte unter vielen war angesagt. Dazu ein kleines Video, in dem ich gefragt werde, was eigentlich „nomadische Führung“ ist.

Nomadische Führung

Wie muss man moderne Unternehmensführung heute denken? Ein gefragtes Thema, hier nachgefragt im Interview mit einem Wirtschaftsmagazin. Es geht um nomadische Führung.

Die Industrialisierung des „Könnens“

Jeder kennt Könner! Die haben es einfach drauf. Jeder kann irgendetwas herausragend gut, davon bin ich überzeugt. Ich meine nicht das, was man auch kann, ich meine das Besondere. Wo einem kaum einer das Wasser reichen kann. Aber Können klebt am Könner. Ein Seminar bei einem befähigt lange nicht dazu, es ihm gleichtun zu wollen. Doch leider werden viele wichtige Themen von Nachmachern besetzt, die lange nicht verstanden haben.

Braucht die neue Arbeitswelt Gewerkschaften?

Zeiten ändern sich. Früher kontrollierten Arbeitgeber Arbeitszeiten, damit keine bezahlte Stunde unproduktiv vergeudet wird. Heute setzen sich Gewerkschaften für Arbeitszeiterfassung ein, damit Vertrauensarbeitszeit nicht zu ausbeuterischen Verhaltensmustern führt. Welt verkehrt. Die soziale Frage ist zwar nicht gelöst, aber auch nicht mehr der Brennpunkt gesellschaftlicher Herausforderungen. Klassenkampf war gestern. Und was brauchen wir heute? Was ist die Rolle der Gewerkschaften? Brauchen wir die überhaupt noch?